Juli 2018

Nach einer Feier zum runden Geburtstag in Hilden geht es am folgenden Nachmittag auf einen alt bekannten, schönen Stellplatz in den Weinbergen bei Mainz.

Ein Tag mehr wäre schön, aber mal wieder hat Plümo einen Termin in „Waldhäusel“, Alarmanlageneinbau. Noch glauben wir während der Einbauzeit an eine Radtour aber bei drückender Hitze verschlägt es uns dann doch in ein großes Einkaufszentrum. Punkt 16:30 Uhr ist Plümo fertig, den Dieben keine Chance, jetzt hupt es wie verrückt bei Öffnen von Türen, Dachhauben oder Fenstern, sicher ist sicher für die nächste Winterreise.

Hitzeflucht für die Nacht ist angesagt, schnell an an den Rhein

und die schönen Tücher aus Mexiko als Sonnenschutz eingesetzt. Wir nehmen ein spätes Bad im Fluss

und die Sonne gibt mal wieder alles.

Eine Nacht sollte es sein, daraus wird eine Woche, besser geht nicht, kostenlos, jeden Morgen und Abend ein kühles Vollbad und tagsüber einige Touren mit den kleinen Flitzern.

Dabei begegnen uns so manch typische Spracheigentümlichkeiten

sowie Wildlive

und wir brechen den Rekord der letzten Jahre.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge geht es weiter südlich, denn viele befreundete „Südamerikafahrer“ sind gerade in Deutschland, ein Treffen muss her. Der Schwarzwald liegt für alle gut erreichbar, zufällig entdecken wir auf dem Weg die größte Schwarzwalduhr der Welt

sowie eine unglaubliche Verkaufsausstellung der Gleichen in klein bis teuer.

Auch Lothar findet ein tolles Utensil, da kann er endlich getarnt grummeln 🙂 .

Freitagabend treffen die ersten Reisenden ein und das gemeinsame Frühstück findet bei viel Sonne und Erzählen statt. Danke an Marina und Ulli, sie hatten die weiteste Anreise von Hamburg.

Für ein paar Stunden gehen alle getrennter Wege. Zum Stellplatz gehört eine Therme und die Meisten gehen baden. Für uns beide ist es im Solebad am Wochenende zu voll, daher erkunden wir mit den Rädern ein wenig die Umgebung.

Sogar die Schwarzwaldklinik gibt es hier:

Am Sonntag sind alle angekommen und abends kommt das Pizzataxi, bei kühlen Temperaturen lecker!

Montags ist wieder Bewegung angesagt, auf die Räder, die Therme kommt später dran. Es gibt die Neckarquelle

und ein paar Ureinwohner.

Auf dem Rückweg holt uns ein Gewitter ein, patschnass erreichen wir Plümo, schnell in die Therme, so gefällt das warme Wasser heute. Dort hocken natürlich auch die „üblichen Verdächtigen“ vor den Sprudeldüsen, ebenfalls nass 🙂 .

Mittwoch müssen die „Letzten“ fahren, ein buntes Fahrzeuggemisch, wobei 2 davon geliehen sind, die Eigenen parken in Uruguay und Brasilien. Sehr schön war es alle wieder zu sehen.

Rekordhitze wird für unsere letzte terminfreie Woche angekündigt, also wohin? Die Nordsee würde gefallen aber es sind Sommerferien, geht gar nicht. Aus Erfahrung ist es an der Ahr im Sommer immer leer, also hin. Eine den Temperaturen angepasste Radtour

läßt uns aber dann zweifeln ob wir hier richtig sind.

Sogar der sonst übliche Inhalt dieser Automaten wurde „altersgerecht“ ersetzt. „Gummis“ sind aber weiterhin drin 🙂  .

The Big Heat“ im kleinen Ahrtal, ist es an der Mosel kühler? Der Fluss größer, das Tal weiter, einen Versuch ist es wert. Fehler, tags drauf schmoren wir und Plümo bei 40 Grad in der Sonne

und erst um 18 Uhr bei „kühlen“ 35 Grad gefällt das nette Nachbarstädtchen „Beilstein“ eigentlich gut.

Uns jedenfalls würde jetzt kein Wein schmecken, mehr als schade.

Die nächste Flucht, hoch in die Eifel, Volltreffer! Das Thermometer steigt tagsüber nicht über 32 Grad und es gibt für Plümo einen Platz im Halbschatten an der Kyll.

 

Natürlich müssen die Räder wieder ran, der „Kyllradweg“ auf einer alten Bahntrasse ist klasse angelegt und ein paar „Relikte“ sind noch vorhanden.

Anfang August haben wir „alle“ wieder Termine, daher geht es leider zurück aus dem Klimaparadies in die Hitze.

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