September 2020

Wir vertrauen auf morgen und für eine Nacht ist das Haus völlig offen.

Tatsächlich, Freitag um 10 Uhr geht es los, die Fenster sind da

und schnell eingebaut. Leider passen die Rollläden-Kästen nicht, falsch bestellt worden. Irgendwas musste ja schief gehen.

Aber schön hell ist es jetzt, passt.

Es ist mal wieder Zeit im Hafen nach dem Rechten zu sehen, alles noch da und dicke Pötte für den „bärigen“ Schiffs-Fan.

Wir lassen das Haus alleine, Auszeit für eine Woche. Gibt in der alten Heimat etwas zu erledigen.

Zwischenstopp in Ditzum, Fischbrötchen essen und Deichblick aus „Fat Nelly“.

An der üblichen Stelle in Düsseldorf geparkt und ab in die Stadt, gibt immer was Neues.

Abends kommen liebe Freunde und was bringen sie mit? Jede Menge köstliche Fischbrötchen!

War ein besonders schöner Abend!

Am Morgen steht ein Wohnmobil der anderen Art neben Nelly, die Geräusche und der Geruch kommen uns sehr bekannt vor, alter Diesel eben.

Wir haben unsere alten Balkonmöbel eingeladen, sie standen 10 Jahre bei Freunden. Dort wird umgebaut und wir können sie nun wieder brauchen. So bepackt geht es auf direktem Weg zurück nach Ostfriesland.

Wurde auch Zeit, denn wie geplant trifft am nächsten Morgen die neue Haustüre ein.

Gründlich wird auf Beschädigungen kontrolliert, keine vorhanden.

Auch die Vorbereitungen für den neuen Estrich laufen auf Hochtouren.

Alles bereit für morgen, zum Sonnenaufgang kommt der Mischer.

Noch ein letzter Kontrollgang,

dann haben wir im Haus nichts mehr zu suchen, los geht es .

Fast fertig, nun muss alles 2 Tage trocknen, war spannend zu beobachten.

Manche Arbeiten stellen sich als schwierig raus 🙂 , Silikon am neuen Fenster.

Sonntags Pause, Fahrradtour nach Emden zu „Kesselschleuse“. Die kannten wir noch nicht, obwohl wir so oft in Emden waren. Diese Schleuse mit 4 Ein/Ausfahrten ermöglicht einen Hub von bis zu 2,50 Meter zwischen den beiden Wasserläufen und besteht seit 1888.

Überhaupt ein sehr schöner Stadtteil.

So ganz ganz langsam sieht es im Haus wieder bewohnbar aus.

Trügerisch wähnen wir uns mal kurz in Sicherheit vor Dreck und Staub, Fehler!

Der neue Stromkasten kommt

und die Dinge nehmen ihren geplanten Lauf.

Nur das Wasserrohr taucht plötzlich wie aus dem Nichts auf und bricht! Aber ganz fix ist das Wasser abgestellt.

Gut dass wir einen kompetenten Nachbarn mit entsprechendem Werkzeug haben der heute auch noch verfügbar ist. So ist das Rohr schnell gedichtet.

Das vorzeitige Ende eines Badezimmers? Nein, die Dusche klappt noch und auch das Waschbecken. Aber die Toilettenspülung ist hin. Nun machen wir es südamerikanisch mit einem Eimer, geht auch!

Provisorisch ist ebenfalls der Strom wieder da.

Wir kurbeln weiter die Wirtschaft an, der Fußboden für unten wird geliefert.

Auch die Windmühle bekommt etwas Neues, Kugellager für die Flügel, ausgebaut aus einem Kinderfahrrad. Weitere Arbeiten müssen aber warten.

Restauration abgeschlossen, sie sehen fast neu aus.

Die Haustüre ist drin, Tannen grün, die neue Lampe montiert.

Im Dach war Lothar fleißig, gespachtelt und OSB Platten verlegt für den Fußboden. Wir haben uns gegen das Abschleifen der alten Dielen entschieden, zu viel Arbeit.

Es wird ein tatsächlich ein WC, langsam kann man es glauben.

Abwechslung, Besuch kommt, Anke und Andreas haben wir ebenfalls 2017 in Patagonien zu Letzt gesehen. Der MAN parkt neben dem Haus, Erinnerungen werden wach, Mensch was für eindeutig vertraute Geräusche wie bei unserem MANni und so riesig wirkt er.

Ein sehr schöner langer Abend noch draußen, im Haus wäre es auch nicht wärmer. 

Vielen Dank für das nette Mitbringsel!

So klingt der September aus, es ist wirklich viel passiert, hurra!